Die PRISMA-Methode: Ihr Leitfaden für die perfekte systematische Literaturrecherche
Sie möchten Ihre Literaturrecherche klar strukturieren und wissenschaftlich überzeugend gestalten? Dann ist die PRISMA-Methode genau das richtige Werkzeug. Sie sorgt für Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Qualität – und macht Ihre Arbeit zu einem echten wissenschaftlichen Highlight.
Mit unserem KI-Literaturrecherche-Tool gelingt es Ihnen, Suchprozesse zu automatisieren, Quellen effizient zu verwalten und eine saubere Dokumentation aufzubauen.
Inhalt
- Was ist die PRISMA-Methode und warum gilt sie als Goldstandard?
- Die zwei Säulen des PRISMA-Schemas: Checkliste & Flow-Diagramm
- Das PRISMA 2020 Flow-Diagramm: Der visuelle Fahrplan Ihrer Recherche
- Die 4 Phasen des PRISMA-Flowcharts im Detail
- Die PRISMA 2020 Checkliste: Die 27 wichtigsten Punkte im Überblick
- So wenden Sie die PRISMA-Methode praktisch an: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Schritt 1: Formulieren einer klaren Forschungsfrage (z.B. mit dem PICO-Schema)
- Schritt 2: Definieren der Ein- und Ausschlusskriterien
- Schritt 3: Festlegen der Suchstrategie und Auswahl der Datenbanken
- Schritt 4: Durchführung der Suche und Dokumentation der Treffer
- Schritt 5: Ausfüllen des Flow-Diagramms während des Screening-Prozesses
- PRISMA Literaturrecherche: Ein Beispiel aus der Praxis
- Wie beschreibe ich die PRISMA-Methode im Methodenteil meiner Arbeit?
- Die häufigsten Fehler bei der Anwendung des PRISMA-Schemas (und wie Sie sie vermeiden)
- Hilfreiche Tools für Ihre PRISMA-Recherche
- Professionelle Unterstützung für Ihre systematische Literaturrecherche nach PRISMA
- Checkliste für Ihre PRISMA-Literaturrecherche
- FAQ: Häufig gestellte Fragen zur PRISMA-Methode
- Wie lange dauert eine PRISMA-Literaturrecherche?
- Muss ich für eine Bachelorarbeit die volle PRISMA-Checkliste abarbeiten?
- Wo finde ich die offizielle Vorlage für das PRISMA-Flow-Diagramm?
- Was ist der Unterschied zwischen PRISMA und einer normalen Literaturrecherche?
- Ist PRISMA auch für eine reine Literaturarbeit (ohne Meta-Analyse) sinnvoll?
- Wollen Sie wirklich gehen?
Was ist die PRISMA-Methode und warum gilt sie als Goldstandard?
Die PRISMA-Methode (Preferred Reporting Items for Systematic Reviews and Meta-Analyses) wurde entwickelt, um systematische Übersichten nach festen Standards durchzuführen. Sie definiert klare Schritte, damit Leser nachvollziehen können, welche Studien Sie gefunden, ausgeschlossen und analysiert haben.
PRISMA erklärt: “Preferred Reporting Items for Systematic Reviews and Meta-Analyses”
Die Methode legt fest, wie systematische Reviews aufgebaut werden. Jeder Schritt – von der Recherche über die Auswahl bis zur Dokumentation – ist exakt beschrieben. So vermeiden Sie Unklarheiten in akademischen Arbeiten und schaffen Vertrauen in Ihre Methodik.
Das Ziel: Transparenz, Vollständigkeit und Nachvollziehbarkeit Ihrer Recherche
PRISMA sorgt dafür, dass keine Quelle verloren geht. Sie zeigen offen, wie Sie gesucht und gefiltert haben, und sichern dadurch wissenschaftliche Glaubwürdigkeit.
Gerade bei modernen Themen – etwa wenn Sie eine KI Bachelorarbeit schreiben – ist diese Nachvollziehbarkeit entscheidend, um die Qualität Ihrer Ergebnisse zu belegen.
Nicht nur für Medizin: Anwendung in Sozialwissenschaften, BWL und Informatik
Heute nutzen nicht nur Mediziner PRISMA. Auch Studierende aus BWL, Sozialwissenschaften oder Informatik greifen darauf zurück, um eine saubere und überprüfbare Recherche zu gewährleisten.
Die zwei Säulen des PRISMA-Schemas: Checkliste & Flow-Diagramm
Damit Ihre Literaturrecherche strukturiert und nachvollziehbar bleibt, stützt sich die PRISMA-Methode auf zwei zentrale Elemente – die PRISMA-Checkliste und das PRISMA-Flow-Diagramm.
Gemeinsam bilden sie das Rückgrat einer transparenten Recherche: die Checkliste sorgt für inhaltliche Struktur, das Diagramm visualisiert jeden einzelnen Arbeitsschritt.
| Element | Zweck | Nutzen für Sie |
|---|---|---|
| PRISMA-Checkliste | enthält 27 Prüfpunkte von der Fragestellung bis zur Ergebnisdarstellung | stellt sicher, dass kein methodischer Schritt vergessen wird |
| PRISMA-Flow-Diagramm | zeigt den Auswahlprozess aller Quellen Schritt für Schritt | macht Ihre Recherche visuell nachvollziehbar |
Durch diese Kombination arbeiten Sie systematisch und effizient – jede Quelle wird dokumentiert, jeder Ausschluss begründet. Das verleiht Ihren akademischen Arbeiten wissenschaftliche Tiefe und Klarheit.
Das PRISMA 2020 Flow-Diagramm: Der visuelle Fahrplan Ihrer Recherche

Das PRISMA 2020 Flow-Diagramm begleitet Sie wie ein Fahrplan durch alle Phasen Ihrer Literaturrecherche. Es zeigt, wie viele Studien Sie gefunden, geprüft, ausgeschlossen und schließlich in Ihre Analyse aufgenommen haben.
Phase 1: Identifikation – Wie viele Treffer habe ich gefunden?
In der ersten Phase erfassen Sie alle Suchergebnisse aus den gewählten Datenbanken. So entsteht ein vollständiger Überblick über den vorhandenen Forschungsstand.
Beispielhafte Erfassung der Identifikationsphase:
| Datenbank | Anzahl der Treffer |
|---|---|
| Scopus | 230 |
| PubMed | 160 |
| Google Scholar | 95 |
Nach dieser Übersicht wissen Sie, wie groß Ihr Datenpool ist und welche Plattformen den größten Erkenntniswert liefern.
Phase 2: Screening – Wie viele habe ich nach Titel / Abstract aussortiert?
In dieser Stufe prüfen Sie Titel und Abstracts, um irrelevante oder doppelte Studien zu entfernen.
Damit konzentrieren Sie sich nur auf Publikationen, die wirklich zu Ihrer Forschungsfrage passen.
Nach dieser Vorauswahl bleibt eine fokussierte Menge relevanter Arbeiten, die Sie detaillierter analysieren können.
Phase 3: Eignung – Wie viele habe ich nach Volltext-Prüfung ausgeschlossen?
Jetzt folgt die intensive Phase – die Volltextanalyse. Sie lesen die verbliebenen Studien vollständig und prüfen, ob sie methodisch, thematisch und qualitativ Ihren Anforderungen entsprechen.
Typische Ausschlussgründe:
Nach dieser Prüfung verbleiben nur die wissenschaftlich belastbaren Quellen für Ihre Auswertung.
Phase 4: Einschluss – Wie viele Studien bleiben für meine Analyse übrig?
In der letzten Phase fassen Sie die endgültig ausgewählten Studien zusammen – also jene, die direkt in Ihre Analyse eingehen.
| Prozessschritt | Anzahl der Studien |
|---|---|
| Identifikation (alle Treffer) | 485 |
| Nach Screening | 210 |
| Nach Eignungsprüfung | 95 |
| Endgültiger Einschluss | 42 |
So zeigen Sie Prüfern, Betreuern und Lesern, dass Ihre Literaturrecherche nach der PRISMA-Methode durchgeführt wurde – transparent, reproduzierbar und wissenschaftlich fundiert.
Die 4 Phasen des PRISMA-Flowcharts im Detail
Bevor Sie mit dem Schreiben beginnen, ist es wichtig, die vier Hauptphasen der PRISMA-Methode genau zu verstehen. Jede Phase hat ihren eigenen Zweck und trägt zur Gesamtqualität Ihrer Literaturrecherche bei.
| Phase | Beschreibung | Typische Aktion | Ziel |
|---|---|---|---|
| 1. Identifikation | Sammeln aller Studien aus Datenbanken und Quellen | Suchbegriffe festlegen, Treffer erfassen | Vollständige Basis schaffen |
| 2. Screening | Erste Prüfung der Titel und Abstracts | Irrelevante oder doppelte Studien ausschließen | Relevanz sicherstellen |
| 3. Eignung | Volltextprüfung der verbleibenden Quellen | Methodik und Zielsetzung analysieren | Qualität erhöhen |
| 4. Einschluss | Auswahl der finalen Studien | Dokumentation der Endergebnisse | Endgültige Datengrundlage schaffen |
Diese Übersicht zeigt Ihnen, dass jede Phase einen logischen Schritt in Ihrem wissenschaftlichen Prozess bildet. Wenn Sie diese Struktur konsequent umsetzen, profitieren Sie von einer klaren und überprüfbaren Dokumentation Ihrer Recherche.
Die PRISMA 2020 Checkliste: Die 27 wichtigsten Punkte im Überblick
Damit Ihre Literaturarbeit vollständig ist, sollten Sie alle Punkte der offiziellen PRISMA-Checkliste berücksichtigen. Diese deckt alle Bereiche von der Planung bis zur Berichterstattung ab.
Ausgewählte Kernpunkte der PRISMA-Checkliste:
Die Anwendung dieser Checkliste garantiert, dass Ihre Arbeit wissenschaftlich fundiert und methodisch vollständig bleibt – ein entscheidender Faktor für hochwertige akademische Arbeiten .
So wenden Sie die PRISMA-Methode praktisch an: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung

Damit Sie den PRISMA-Prozess erfolgreich umsetzen, finden Sie hier eine klare Schritt-für-Schritt-Anleitung. So wissen Sie genau, was wann zu tun ist.
Schritt 1: Formulieren einer klaren Forschungsfrage (z.B. mit dem PICO-Schema)
Ihre Forschungsfrage ist das Fundament Ihrer Arbeit. Mithilfe des PICO-Schemas (Population, Intervention, Comparison, Outcome) können Sie präzise festlegen, was Sie untersuchen.
Beispiel: Wie beeinflusst künstliche Intelligenz (KI) das Lernen in Hochschulen?
Eine klar definierte Frage erleichtert den gesamten Such- und Auswahlprozess.
Schritt 2: Definieren der Ein- und Ausschlusskriterien
In diesem Schritt legen Sie fest, welche Studien in Ihrer Analyse aufgenommen oder ausgeschlossen werden.
Beispielhafte Kriterien:
Klare Kriterien helfen, objektiv und konsistent zu entscheiden.
Schritt 3: Festlegen der Suchstrategie und Auswahl der Datenbanken
Nun planen Sie, wo und wie Sie suchen. Wählen Sie geeignete wissenschaftliche Datenbanken wie Scopus, Web of Science oder Google Scholar. Dokumentieren Sie Ihre Suchbegriffe sorgfältig. So behalten Sie stets den Überblick über Quellen, Suchstrings und Ergebnisse.
Schritt 4: Durchführung der Suche und Dokumentation der Treffer
Führen Sie Ihre Suche systematisch durch. Nutzen Sie Tools wie Zotero oder Citavi, um Duplikate zu erkennen und Ihre Literatur effizient zu speichern. Mit unserem KI-Literaturrecherche-Tool können Sie Treffer automatisch analysieren und Zeit sparen.
Schritt 5: Ausfüllen des Flow-Diagramms während des Screening-Prozesses
Warten Sie nicht bis zum Ende – ergänzen Sie Ihren Flowchart parallel zur Recherche. So vermeiden Sie Informationsverluste und behalten Ihre Studienzahlen stets im Blick.
PRISMA Literaturrecherche: Ein Beispiel aus der Praxis
Um den Ablauf greifbar zu machen, betrachten wir eine reale Anwendung aus der Hochschulforschung.
Vorstellung der Studie: “Artificial Intelligence in Higher Education” von Crompton & Burke
Diese Studie untersuchte, wie KI-Technologien den Lernprozess an Universitäten verändern. Sie eignet sich hervorragend als Beispiel für Studierende, die eine KI Bachelorarbeit schreiben.
Die Forschenden nutzten die PRISMA-Methode, um 450 Studien systematisch zu sichten, zu prüfen und auszuwählen.
Analyse des Flow-Diagramms der Studie (Anzahl der Treffer, ausgeschlossene Arbeiten etc.)
Die folgende Übersicht zeigt den Ablauf der Recherche:
| Phase | Anzahl der Studien | Bemerkung |
|---|---|---|
| Identifikation | 450 | Gesamtanzahl der Treffer |
| Screening | 280 ausgeschlossen | Unpassend nach Titel/Abstract |
| Eignung | 100 geprüft | Nach Volltextanalyse bewertet |
| Einschluss | 40 final einbezogen | Relevante Studien für Analyse |
Diese Darstellung macht deutlich, wie transparent und reproduzierbar die Arbeit nach PRISMA aufgebaut wurde. Sie zeigt auch, wie sich der Forschungsprozess schrittweise verdichtet – von der groben Sammlung bis zur gezielten Auswahl.
Wie beschreibe ich die PRISMA-Methode im Methodenteil meiner Arbeit?
Im Methodenteil Ihrer Arbeit müssen Sie zeigen, wie Sie vorgegangen sind. Die PRISMA-Methode bietet dafür eine klare Vorlage. Beschreiben Sie Ihre Recherche präzise, aber kompakt – Ihr Ziel ist es, Transparenz und Nachvollziehbarkeit zu schaffen.
Dieser Satz reicht oft, um Ihre Vorgehensweise wissenschaftlich fundiert darzustellen – besonders in akademischen Arbeiten, in denen Klarheit über die Methodik entscheidend ist.
Die häufigsten Fehler bei der Anwendung des PRISMA-Schemas (und wie Sie sie vermeiden)
Selbst eine gut geplante Recherche kann scheitern, wenn typische Fehler auftreten. Hier finden Sie die häufigsten Stolperfallen – und wie Sie diese vermeiden.
Unklare Ein- und Ausschlusskriterien
Viele Studierende beschreiben ihre Kriterien zu vage. Das führt dazu, dass Studien willkürlich aufgenommen oder ausgeschlossen werden. Tipp: Definieren Sie präzise, welche Themen, Jahre und Sprachen Sie berücksichtigen. So bleibt Ihre Auswahl objektiv und überprüfbar.
Fehlende oder unvollständige Dokumentation der Suchstrategie
Wer seine Suchbegriffe oder Datenbanken nicht festhält, verliert schnell den Überblick. Erstellen Sie daher eine Tabelle mit verwendeten Keywords, Filtern und Treffern – sie macht Ihre Recherche transparent und wiederholbar.
Das Flow-Diagramm wird erst am Ende “irgendwie” ausgefüllt
Ein häufiger Fehler: Das Diagramm wird nachträglich ergänzt – und die Daten stimmen nicht mehr exakt. Füllen Sie Ihren PRISMA-Flowchart parallel zur Recherche aus. So bleibt der Prozess lückenlos und präzise dokumentiert.
Hilfreiche Tools für Ihre PRISMA-Recherche
Digitale Werkzeuge erleichtern die Umsetzung der PRISMA-Methode enorm. Sie sparen Zeit und vermeiden Fehler.
Literaturverwaltungs programme (Zotero, Citavi) zur Duplikatentfernung
Programme wie Zotero oder Citavi helfen, Ihre Quellen sauber zu verwalten. Sie erkennen automatisch doppelte Einträge und erleichtern die Zitation. So bleibt Ihre Bibliographie schlank und strukturiert – ideal, um mehrere hundert Treffer effizient zu verarbeiten.
Spezielle Software für systematische Reviews (z.B. Rayyan)
Rayyan ist ein Online-Tool, das speziell für systematische Literaturreviews entwickelt wurde. Es unterstützt Sie beim Taggen, Filtern und Vergleichen von Studien, besonders bei Gruppenprojekten oder großen Datensätzen.
In Kombination mit unserem KI-Literaturrecherche-Tool lässt sich der gesamte Screening-Prozess sogar automatisieren – ein enormer Vorteil bei komplexen Arbeiten oder wenn Sie Ihre KI Bachelorarbeit schreiben.

Professionelle Unterstützung für Ihre systematische Literaturrecherche nach PRISMA
Manchmal braucht man erfahrene Begleitung, um die Recherche auf höchstem Niveau durchzuführen. Unsere wissenschaftlichen Autoren unterstützen Sie bei Planung, Umsetzung und Auswertung nach PRISMA-Richtlinien.
Mehr Informationen finden Sie unter Ghostwriter KI Kosten – dort erfahren Sie, welche Unterstützung individuell zu Ihrer Arbeit passt.
Checkliste für Ihre PRISMA-Literaturrecherche
Diese Checkliste hilft Ihnen, alle wichtigen Schritte zu überprüfen, bevor Sie Ihre Arbeit abschließen.
Eine strukturierte Kontrolle am Ende spart viel Zeit und verhindert methodische Lücken – besonders in größeren akademischen Arbeiten.





















